Krankenhauszukunftsgesetz: Mehr Sicherheit für Ihre Patienten

Mehr Sicherheit für Ihre Patienten: Wenn nicht jetzt, wann dann? Nutzen Sie mit uns die einmaligen Chancen des KHZG zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit!

Das Krankenhauszukunftsgesetz mit seinem außerordentlichen Volumen von 4,3 Milliarden Euro ist in Kraft getreten. Die Fördergelder für die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens stehen zum Abruf bereit.

Mit unseren cleveren digitalen Lösungen sind wir Ihr zuverlässiger Partner für die Fördertatbestände Digitales Medikationsmanagement und Klinische Entscheidungsunterstützung:

  • Arzneimittel-Informationssystem AiDKlinik®
  • Unser neues Flycicle Vision®: mehrere Tage umfassende AMTS-Prüfung mit Wechselwirkungsanzeige und Allergieprüfung
  • Dosing-Medikationsplan (BMP, eMP)
  • Arzneimittelverordnungs- und Allergiekataloge

Unser gemeinsames Ziel: Mehr Patientensicherheit durch Integration unserer von Experten entwickelten Medikationsmodule in KIS- oder PDMS-Systeme zur Erhöhung der AMTS.

Gerne beraten wir Sie – Sprechen Sie uns an!

Krankenhauszukunftsgesetz: worum geht es?

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) unterstützt die deutschen Krankenhäuser bei der digitalen Transformation mit einem einmaligen, umfassenden Investitionsprogramm.

Seit dem 1. Januar 2021 stellen Bund und Länder bis zu 4,3 Milliarden Euro im Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) zur Verfügung. Gefördert werden Investitionen in moderne Notfallkapazitäten und in die digitale Infrastruktur, wie z.B. in Patientenportale, in die Einrichtung teil- oder vollautomatisierter Entscheidungsunterstützungssysteme und in digitales Medikationsmanagement.

Wie kann ich die Förderung beantragen?

Das Bundesamt für Soziale Sicherheit (BAS) und das BMG haben Richtlinien zur Förderung von Vorhaben zur Digitalisierung der Prozesse und Strukturen im Verlauf eines Krankenhausaufenthaltes von Patientinnen und Patienten erarbeitet. Aus diesen gehen die Mindestanforderungen der einzelnen Fördertatbestände hervor und sie bieten Hilfe bei Antragstellung und Projektverwirklichung. Der Ablauf gestaltet sich im Überblick wie folgt:

1. Das Krankenhaus erstellt eine Bedarfsanmeldung
Das Formular findet sich auf der Homepage des BAS.

2. Land entscheidet über die Weiterverfolgung
Das zuständige Bundesland hat drei Monate Zeit, sich mit der Bedarfsanmeldung zu befassen, und stellt bei positiver Entscheidung seinerseits einen Antrag beim BAS.

3. Antragstellung beim BAS
Das Bundesland stellt seine Anträge bis Ende 2021 beim BAS. Für manche Fördertatbestände muss ein geschulter IT-Dienstleister einen Nachweis zur Passgenauigkeit des beantragten Fördervorhabens mit dem KHZG erstellen. Für die entsprechende Fortbildung der IT-Dienstleister hält das BAS seit dem 1. Januar 2021 eine Schulung vor.

4. Auszahlung der Fördergelder
Bei Bewilligung der jeweiligen Förderprojekte zahlt das BAS die Gelder an die Länder aus, die diese wiederum an die Krankenhausträger weiterleiten.

Wie sieht der zeitliche Ablauf aus?

  • Seit 02.09.2020: Beginn der möglichen Maßnahmen
  • Seit 30.11.2020 Anmeldung des Förderbedarfs bei den Ländern – die Fristen hierfür variieren je nach Land
  • 30.06.2021: Erste Evaluation des Digitalisierungsstandes aller Krankenhäuser („digitaler Reifegrad“)
  • 31.12.2021: Ende der Antragsfrist für die Länder beim BAS bei maximaler Prüfzeit von drei Monaten nach Eingang der Bedarfsanmeldung. Wie lange die Krankenhäuser ihre Bedarfsmeldungen bei den Ländern stellen können, ist von Seiten der Länder individuell geregelt
  • 30.06.2023: Zweite Evaluation des Digitalisierungsstandes aller Krankenhäuser

Frohe Weihnachten 2020

Wir verabschieden uns von einem Jahr, das ganz anders verlaufen ist, als wir alle es erwartet hatten.

Umso mehr möchten wir uns bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen bedanken, das Sie uns in dieser besonderen Zeit geschenkt haben.

Ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches 2021 wünscht Ihnen das Dosing-Team

P.S.: Trotz mancher Herausforderungen haben wir auch in diesem Jahr fleißig gearbeitet – möchten Sie unseren Weihnachtswichteln bei der Arbeit zusehen?

Die Weihnachtswichtel der Dosing GmbH

1.000 Euro für die Heidelberger Tafel

Die Dosing GmbH, ein Healthcare IT-Unternehmen aus der Bahnstadt, spendet in diesem Jahr 1.000 € an die heidelberger tafel e.V.

Es ist uns ein Anliegen, Menschen zu unterstützen, die besonders von der aktuellen Krise betroffen sind.

Jens Kaltschmidt, Geschäftsführer der Dosing GmbH, überreicht den Scheck an Manfred Heuser (Mitte), 1. Vorsitzender der heidelberger tafel e.V. und Wolfgang Hagmann (li.). Foto: Dosing

Dosing und m.Doc gehen strategische Partnerschaft ein

Heidelberg/Köln, 03. Juli 2020. Die Zahlen sind besorgniserregend: Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind bis zu zehn Prozent aller Krankenhausaufnahmen auf unerwünschte Arzneimittelereignisse zurückzuführen. Etwa ein Fünftel davon seien grundsätzlich vermeidbare Medikationsfehler.

Das wollen die Heidelberger Dosing GmbH und die m.Doc GmbH aus Köln nun ändern und bündeln dafür ihre Expertise. Dosing ist auf Lösungen zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit spezialisiert. Mit MIA Service® – kurz für Medikation, Information, Analyse – bietet das Unternehmen verschiedene Webservices rund um die Arzneimitteltherapie. Smart-Health-Pionier m.Doc stellt auf Basis seiner Smart-Health-Plattform zahlreiche digitale Lösungen für Kliniken, Reha- und Versorgungseinrichtungen sowie Arztpraxen bereit.

In einem ersten Schritt integriert Dosing nun MIA Service® in die Patienten-Applikation Smart Clinic von m.Doc. Damit werden die Leistungen und Services, die Smart Clinic Patienten vor, während und nach dem Krankenhausaufenthalt bietet, um wichtige Basisinformationen zu Arzneimitteln ergänzt.

Besser informiert – besser therapiert

Dank der Kooperation zwischen Dosing und m.Doc können Patienten künftig Medikamente nach Handels- oder Packungsname, Wirkstoffen, Wirkstärke, Hersteller oder einer Kombination dieser Parameter suchen. Auch eine Suche über einen Scan des Barcodes auf der Verpackung wird möglich sein. Durch die Anbindung von MIA Service®  an die m.Doc Smart Clinic stehen Patienten damit alle wichtigen Informationen zur Verfügung.

Der Patient wird darüber hinaus den Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) einscannen und in eine Präparate-Liste umwandeln können. In dieser Liste kann der Anwender eigene Notizen hinzufügen und über Bilder und genaue Beschreibungen die korrekte Einnahme für sich selbst personalisieren und damit verbessern.

„Dosing und m.Doc kombinieren ihr Wissen und Know-how, um Patienten verständliche Anwendungsgründe und -hinweise für Medikamente liefern zu können – etwa den wichtigen Zusammenhang zwischen dem Einnahmezeitpunkt und der Nahrungsaufnahme“, erklärt Jens Kaltschmidt, Geschäftsführer der Dosing GmbH. „Durch solche Informationen wird die Adhärenz deutlich gesteigert. Gemeinsam tragen wir nachhaltig zu einer höheren Arzneimitteltherapiesicherheit bei.“

„Das gemeinsame Ziel von m.Doc und Dosing ist es, Menschen ein digitales Cockpit für ihre Medikation während der Therapie im Krankenhaus, vor allem aber darüber hinaus zur Verfügung zu stellen. Unsere Smart-Health-Plattform zielt insgesamt darauf ab, die Kommunikation zwischen Patienten, Kliniken, Ärzten und anderen Leistungserbringern zu verbessern. Mit der wichtigen Ergänzung um Arzneimittel-Informationen sind wir nun einen entscheidenden Schritt weiter auf unserem Weg“, betont Admir Kulin, Gründer und Geschäftsführer der m.Doc GmbH.

Für die Zukunft planen beide Unternehmen noch enger zusammenzuarbeiten und weitere Services anzubieten.

MMI integriert Interaktionsdaten von Dosing

Neu-Isenburg/Heidelberg, 20. Mai 2020. Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) und Dosing GmbH sind seit vielen Jahren partnerschaftlich miteinander verbunden. Durch Synergien unterstützen die beiden Unternehmen ihre Kunden nun noch besser.

MMI ist als Stamm-Datenlieferant bereits seit vielen Jahren Partner von Dosing. Die hauseigene MMI- Redaktion erstellt wertvolle Daten zu Kontraindikationen, Doppelmedikation, Allergieprüfungen, Verkehrstüchtigkeit, Doping, Altersprüfungen und andere Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS).

Durch die Intensivierung der Partnerschaft mit Dosing, arbeiten die Redaktionen von zwei führenden Unternehmen im Bereich AMTS enger zusammen. MMI integriert die Interaktionsdaten und weitere Informationen in seine AMTS-Produkte. Für MMI-Kunden funktioniert der Übergang automatisch, an den Schnittstellen ändert sich nichts.

Dosing-Geschäftsführer Jens Kaltschmidt erläutert: „Unsere wissenschaftlich geprüften Interaktionsdaten ergänzen die Arzneimitteldaten von MMI optimal. Die Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie des Universitätsklinikums Heidelberg unter der Leitung von Professor Dr. Walter E. Haefeli liefert monatlich evidenzbasierte Wissensbasen für den Interaktionscheck.“

Grundlage der Daten sind Artikel in peer-reviewed Journals und Fachinformationen, die regelmäßig nach SOP- und ISO-zertifizierten Kriterien gescreent werden. Mit diesem Interaktionscheck erhalten Nutzer wertvolle Hinweise zu potenziell unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) von Arzneimittel-Kombinationen.

Darüber hinaus werden Q0 Werte präparatespezifisch – als wichtige Information zur Anpassung an die Nierenfunktion – MMI zur Verfügung gestellt.

„Für MMI ist dies ein weiterer Schritt die strategische Partnerschaft mit Dosing auszubauen. In Kürze wird den Anwendern von Dosing Produkten aktuelle und relevante Information direkt von unserer Fachredaktion eingespielt. MMI Kunden kennen bereits seit einiger Zeit unsere Informationen zu „Rote-Hand-Briefen“, „Blaue-Hand-Briefen“, Indikationsanpassungen, Lieferengpässen und weiterer zeitkritischer Informationen. Dieser Service wird jetzt auch unserem engen Partner Dosing bereitgestellt.“ ergänzt Marijo Jurasovic, Geschäftsführer der MMI.

Die Partnerschaft zwischen Dosing und MMI verbessert die Qualität der Lösungen, die weiterhin eigenständig mit individuellen Vorteilen für Kunden und Partner ihren Platz im Markt haben. Dosing- und MMI-Produkte werden aktuell bei deutlich mehr als der Hälfte aller Kliniken in Deutschland eingesetzt.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auch unter:

https://www.mmi.de/presse/mmi-interaktionsdaten-dosing